2012 - kulturelle Highlights in Dresden

Mai 2012

15. Dresdner Nachtskaten

5 verschiedene Strecken durch Dresden
jeden Freitag abend ab 20. April bis zum September
jeden 1. Freitag im Monat ab 17,00 Uhr Kindernachtskaten
Start Halfpipe an der Lingnerallee
www.nachtskaten-dresden.de

Jubiläums-Rabattaktion „60 Jahre – 60 Cent“ im Verkehrsmuseum

Festwochen vom 5. bis 20. Mai 2012
Verkehrsmuseum Dresden
Jeder Besucher (ab 6 Jahre) zahlt nur 60 Cent Eintritt
http://www.verkehrsmuseum-dresden.de

Johann Strauß Festival

12. bis 20. Mai 2012
Staatsoperette Dresden
www.staatsoperette-dresden.de

42. Internationales Dixielandfestival Dresden

Dixieswing vom 16. bis 19. Mai 2012
16.5.2012 um 18 Uhr RiverboatControlDixieParty im Gare de la lune
17.5.2012 um 18 Uhr Jazz und Gospel in der Dreikönigskirche
17.5.2012 um 18 Uhr Herrentag´s Dixieswing in der Börse, Messering Dresden
18.5.2012 um 19,30 Uhr Riverboat/NostalgieDixieTrail auf dem Dampfer "Krippen"
18.5.2012 um 20 Uhr Jazz Exclusiv im Festsaal des Coselpalais
19.5.2012 um 20 Uhr Jazz im Boxring in der Messehalle 1 im Ostragehege Dresden
www.kig-dresden.de

35. Dresdner Musikfestspiele

Motto: "Das Herz Europas" mit internationalen Stars
15. Mai bis 3. Juni 2012
verschiedene Veranstaltungsorte
www.musikfestspiele.com

Karl-May-Festtage

typische Wild West Atmosphäre und Indianerkultur
18. bis 20.Mai 2012
Radebeul, Lösnitzgrund
www.karl.may-fest.de

Die schönste Frau der Welt wird 500.

Jubiläumsausstellung zur Entstehungsgeschichte und Ankauf der Sixtinischen Madonna
Gemäldegalerie Alte Meister, Erdgeschoß
26. Mai 2012 bis 26. August 2012
täglich von 10,00 Uhr bis 20,00 Uhr
Ticket 10,00 €
www.skd.museum.de

Juni 2012

Dresdner Nacht der Kirchen

verschiedenen christliche Gemeinden in Dresden öffnen ihre Türen
18 Uhr bis 24 Uhr
2. Juni 2012
www.nacht-der-kirchen-dresden.de

5. Barockfest Dresden

Bühnenprogramme, Handwerkermarkt, Biwak
Garten am Japanischen Palais
1. bis 3. Juni 2012
www.barockfest-dresden.de

Herbert Grönemeyer

Livekonzert
2. Juni 2012 um 20,00 Uhr
Ostragehege Dresden
Ticket 54,00 €
www.sz-ticketservice.de

Campusfest

Unitag mit Vorträgen und Infos zu STudiengängen, Studenten Open-Air-Party
Campus der TU
8. bis 10. Juni 2012
www.tu-dresden.de

BRN 2012- Bunte Republik Neustadt

Stadtteilfest im Szeneviertel
Dresden Neustadt
15. bis 17. Juni 2012
www.brn-plan.de

22. Elbhangfest

künstlerisches Volksfest an den Elbhängen vom Körnerplatz bis Pillnitz
verschiedene Veranstaltungsorte
22. bis 24. Juni 2012
www.elbhangfest.de

Filmnächte am Elbufer

Openair Kino und Konzertfestival
Königsufer
27. Juni bis 26. August 2012
www.filmnaechte-am-elbufer.de

Juli 2012

10. Lange Nacht der Wissenschaften

Institute und Hochschulen geben Einblick in ihre Arbeit
verschiedene Einrichtungen
6. Juli 2012
www.wissenschaftsnacht-dresden.de

Ostrale

Ausstellung zur zeitgenössigen Kunst
Ostragehege
13. Juli bis 16. September 2012
www.ostrale-zentrum.de

Klassik picknickt

Open Air Konzert der Staatskapelle
auf den wiesen vor der gläsernen Manufaktur des VW Werkes
7. Juli 2012
www.glaesernemanufaktur.de

4. Dresdner Schlössernacht

3 Elbschlösser verwandeln sich in eine faszinierende Kulturlandschaft
Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss und Schloss Eckberg
14. Juli 2012
www.dresdner-schloessernacht.de

14. Museums- Sommernacht

46 Museen öffnen für eine Nacht von 18,00 Uhr bis 1,00 Uhr ihre Türen. Busse und Bahnen pendeln zwischen den einzelnen Veranstaltungsorten. Ein besonderer Abend mit Ausstellungen, Konzerten, Lesungen,und Tanz.
verschiedene Museen der Stadt Dresden
14. Juli 2012
www.dresden.de/museumsnacht

August 2012

KAISERMANIA

Livekonzert
3. August 2012 um 20,00 Uhr
Filmnächte am Elbufer Dresden
Ticket 39,00 €
www.sz-ticketservice.de

Moritzburg Festival

Kammermusik
Schloss und Kirche in Moritzburg
5. bis 19. August 2012
www.moritzburgfestival.de

Die Ärzte

Livekonzert
12. August 2012 um 19,30 Uhr
Filmnächte am Elbufer Dresden
Ticket 38,00 €
www.sz-ticketservice.de

Dresdner Stadtfest

großes Volksfest mit Flottenparade am 18.8.2012
historisches Stadtzentrum Dresdens
17. bis 19. August 2012
www.dresdner-stadtfest.com

September 2012

Dresdner Töpfermarkt

Hauptstraße am Goldenen Reiter
1.-2. September 2012
www.toepfermarkt-dresden.de

Tag des offenen Denkmals

verschiedene Veranstaltungsorte
9. September 2012
www.dresden.de/denkmaltag

SANTA MARIA- Das Musical

Weltpremiere mit Musik von Roland Kaiser
Musicaltheater im alten Schlachthof
18. September bis 28. Oktober 2012
www.santa-maria-musical.de

Oktober 2012

Heinrich Schütz Musikfestfest Dresden

Musik des 15. bis 18. Jahrhundert
verschiedene Veranstaltungsorte
12. bis 21. Oktober 2012
www.schuetz-musikfest.de

14. Tschechisch-Deutsche Kulturtage 2012

Dresdeb/Ústí nad Labem und der Euroregion Elbe/Labe
verschiedene Veranstaltungsorte
25. Oktober bis 10. November 2012
www.tschechische-kulturtage.de

Dresden Marathon

Lauf durch Dresdens Altstadt, den Großen Garten und entlang der Elbwiesen
21. Oktober 2012
www.dresden-marathon.de

November 2012

1. Operndirigat christian Thielemanns an der Semperoper

"Der Rosenkavalier" von Richard Strauß
Semperoper Dresden
18. November 2012
www.semperoper.de

Jazztage Dresden

verschiedene Veranstaltungsorte
1.-11. November 2012
www.jazztage-dresden.de

577. Dresdner Striezelmarkt

ältester Weihnachtsmarkt in Deutschland
Altmarkt
29. November bis 24. Dezember 2012
www.dresden.de/striezelmarkt

Dezember 2012

Weihnachtsoratorium des Dresdner Kreuzchores

Johann Sebastian Bach, Kantaten 1-3
Kreuzkirche am Altmarkt
14., 15. und 16.Dezember 2012
www.kreuzchor.de

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Jazz im Boxring - vom „Steinsaal“ in die „Messe Dresden“

Auch im 2012er Jahrgang des Internationalen Dixielandfestivals Dresden gehört der nunmehr 32. „Jazz im Boxring“ zu den beliebtesten Veranstaltungen dieses Musikfestes. Vor einigen Jahren noch ins offizielle Programm eingebunden, wird er inzwischen als eine Produktion im Rahmenprogramm organisiert –und das von der ersten Veranstaltung an durch einen festen Stamm von unermüdlich arbeitenden Dixielandbegeisterten - zur Gründung „Kulturelle Interessen Gemeinschaft Dresdner Baubetriebe“ genannt, fördehin als kig firmierend und heute als kig eV und kig event arbeitend.
Und so entstand schließlich auch das diesjährige „kig-Dixieland-Festival 2012“ mit dem „Jazz im Boxring“ als Höhepunkt. Ein Wagnis der besonderen Art ist es, dieses Konzert erstmals in der Messehalle 1 der Messe Dresden zu organisieren, gewissermaßen auch ein Testlauf für andere Veranstaltungen dieser Größenordnung, v.a. nach dem Wegfall des Kulturpalastes ab Sommer 2012 als Spielstätte für Programme dieser Art.
Begonnen wurde mit diesem Programm im ehemaligen, heute wieder zum Foyer zurückgebauten, Steinsaal des Hygienemuseums in fast familiärer Atmosphäre. Es folgten Veranstaltungen in den ehemaligen Ausstellungshallen Dresdens, in der alten Eissporthalle und im Atrium.
Natürlich kommen in der neuen Spielstätte alle Stars zum Einsatz, die der kig nun schon seit Jahren die Treue halten und zu den führenden Intepreten des Oldtime-Jazz, des Boogie-Woogie und Swings in Europa zählen. Ein besonderer Höhepunkt wird dabei das Aufeinandertreffen von Gunhild Carling und Paul Harrison beim Boxring Jazzband Battle werden.
Auch für Show und Tanz ist gesorgt - The Harlem Hot Shots zeigen, wie fulminant SwingDance sein kann. Erstmalig wird DIE Kultband des Internationalen Dixielandfestivals – „Lamarotte“ - für Stimmung vor und auf der Bühne sorgen. Akzente setzen The Spirit of New Orleans (DK) und Dog Stones Dixie (AUT).
Nicht unerwähnt sollen die ebenfalls schon traditionellen Veranstaltungen „RiverboatControlDixieparty“ (16.5.um 18 Uhr im Gare de la Lune), die Riverboat-Fahrten und das Konzert „ Jazz & Gospel“ (17.5. um 18 Uhr in der Dreikönigskirche) bleiben.
Alle wichtigen Informationen sind unter www.kig-dresden.de zu finden.
Freitag, 11. Mai 2012

Die Sixtinische Madonna - Raffaels Kultbild wird 500

Sonderausstellung in der Gemäldegalerie Alte Meister im Semperbau am Zwinger
26. Mai - 26. August 2012
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr, Do und Sa bis 21 Uhr
Eintrittspreise: Eintritt € 10, ermäßigt € 7,50
Wer kennt nicht die zwei Engelchen mit ihren zerstausten Haaren, die ganz gelangweilt auf der Balustrade im unteren Bildrand lümmeln?
Im Jahre 1512 erhielt der Malerfürst der Renaissance, Raffaello Santi in Rom vom damaligen Papst Julius II. den Auftrag für eine Kapelle des Benedikterklosters San Sisto in der norditalienischen Stadt Piacenza ein Madonnenbild zu malen.
Dieses Ereignis jährt sich zum 500. male und so feiert die Gemäldegalerie Alte Meister den 500. Geburtstag der Sixtina mit einer spektakulären Jubiläumsausstellung, die den Weg des Gemäldes von ihrer Entstehung bis in Gegenwart verfolgt. Gegliedert ist die Ausstellung in vier Themenbereiche:
1. Raffael in Rom
Dieser Ausstellungsteil ist dem Auftraggeber Papst Julius II. r sowie der „Sixtinischen Madonna“ im Kontext der römischen Arbeiten Raffaels und weiterer Künstler der Renaissance gewidmet. Bedeutende Werke Raffaels und anderer herausragender Renaissancemaler werden als Leihgaben aus internationalen Museen zu sehen sein, wie die „Garvagh Madonna“ (um 1509/10) aus der Londoner National Gallery, ein Fragment eines Engels (um 1512) aus der Pinacoteca Vaticana, die Zeichnung „Maria in der Mandorla mit Aposteln und dem knienden Papst Sixtus IV.“ aus der Albertina in Wien sowie eine Madonna von Filippino Lippi (um 1475) aus dem Szépmüvészeti Museum in Budapest.
2. „Platz für den großen Raffael!“
Der 2. Ausstellungskomplex beleuchte den spektakulären Ankauf der „Sixtinischen Madonna“ durch August III., dem Sohn von August dem Starken. In Piacenza blieb die „Sixtinische Madonna“ vorher so gut wie unbekannt. Erst durch ihren spektakulären Ankauf in den Jahren 1752/54 für die Gemäldegalerie in Dresden trat sie in die Öffentlichkeit.
Der preußische Maler Adolph Menzel hielt den Einzug dieses Gemäldes in Dresden in seinem Pastell „Platz für den großen Raffael!“ (1855/59), einen legendären Ausspruch Augusts III. fest. Weiterhin werden bislang zum Teil noch nie ausgestellte Dokumente aus dem Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden, der Biblioteca Passerini-Landi und dem Archivio Gulieri in Piacenza zu sehen sein.
3. Auf dem Weg zum Mythos
Erst um 1800 begann die rezeptionsgeschichtliche Auseinandersetzung mit dem Werk in Literatur, Kunsthandwerk, Fotografie und Musik. Die Sixtina wurde zu dieser Zeit oft kopiert und reproduziert, wie Friedrich Burys Gemälde „Kurprinzessin Auguste die Sixtinische Madonna kopierend“ (um 1808/09) aus dem Museum Schloss Wilhelmshöhe in Kassel zeigt.
Das Gemälde wurde zum beliebten Motiv und fand sich in Zeitschriften, Stickbildern, Werbung, Karikaturen und Poesiealben wieder, denn es entsprach der Mode des Bürgertums in der Biedermeierzeit im Deutschen Kaiserreich.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieses Kunstwerk nach Russland als Beutekunst abtransportiert. 1955 kehrte die Sixtina nach Dresden zurück. Dieses Ereignis wird in dem Gemälde von Mikhail Kornetsky „Die Rettung der Madonna“ (1984/85) aus dem Latvian National Museum of Art in Riga zu sehen sein.
4. Eine internationale Karriere: Die Engelchen in Kitsch und Kunst Inzwischen haben sich die beiden Engelchen vom unteren Bildrand verselbständigt und sind als eigenständiges Bildmotiv auf Regenschirmen, Keksdosen, Schokoladen, Schulheften wiederzufinden. In diesem letzten Ausstellungskomplex werden dazu Beispiele aus dem frühen 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart gezeigt.
Montag, 13. März 2012

Gerhard Richter:ATLAS

4. Februar bis zum 22. April 2012
Dresden, Lipsius Bau auf der Brühlschen Terrasse
Vom 4. Februar bis zum 22. April 2012 findet in der Kunsthalle im Lipsiusbau auf der Brühlschen Terrasse in Dresden eine Ausstellung des Gerhard Richter Archiv Dresden und des Lenbachhau München statt.
Der in Dresden geborene und heute in Köln lebende Künstler Gerhard Richter hat seit 1964 Fotomotive, Zeitungsausschnitte, Skizzen etc. zusammengetragen und in Schubladen und Mappen aufbewahrt.
Wenige Jahre danach begann er dieses Material thematisch zu ordnen und auf gleich große Kartons aufzukleben. 1972 stellte der die gerahmten Tafeln erstmals im Museum Hedendaagse Kunst in Utrecht/NL unter dem Titel ATLAS aus. Inzwischen ist diese Sammlung auf etwa 780 Tafeln angewachsen und zeigt mehr als 8.000 Motive. In der Ausstellung erfährt der Besucher Details über die Arbeit des Künstlers sowie Kriterien für die Auswahl und ästhetischen Entscheidungskriterien.
Richter reflektiert dabei sein eigenes Werk und repräsentiert die alltägliche Bilderwelt, die er in unzähligen selbst angefertigten Fotografien dokumentiert.
Weiterhin sind im benachbarten Albertinum in der Galerie Neue Meister auf der Brühlschen Terrasse weitere Kunstwerke Richters zu sehen, u.a. das Gemälde „Der Fels“, welches er nach der Jahrhundertflut 2002 für die Sanierung des Gebäudes und sicheren Unterbringung der Kunstwerke stiftete.
Montag, 13. März 2012

Dresden Card

Die Dresden Tourismus GmbH bietet ab sofort eine Dresden-City-Card sowie eine Dresden-Regio-Card an.
Die neue Dresden-City-Card kostet für Erwachsene 9,90 € und als Familienkarte 12,50 €. Sie gilt als Fahrausweis in allen Nahverkehrsmitteln der Tarifzone Dresden und bietet Ermäßigungen bei über 90 touristischen Angeboten.
Die Dresden-Regio-Card gilt 3 Tage und kostet für Erwachsene 48,00 € bzw. 68,00 €. Sie gilt für den VVO-Verbundraum und bietet freien Eintritt in die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie Ermäßigungen bei über 130 touristischen Angeboten in Dresden und Umgebung.
Donnerstag, 26. Januar 2012

Semperopernball am 20. Januar 2012

Am Freitag, den 20. Januar 2012 fand nun bereits zum 7. Mal der Opernball in Dresden vor und in der Semperoper statt. Das Motto in diesem Jahr war „Dresden darf das!“.
Trotz schlechtem nasskalten Wetter kamen über 8.000 Dresdner auf den Theaterplatz um das großartige Spektakel auf der Leinwand mitzuerleben, dort mit dem Varieté Theater Moulin Rouge aus Paris Chan Chan zu tanzen und mit dem berühmten Bassisten René Pape das umgedichtete Lied „Horch was kommt von draußen rein“ gemeinsam zu singen.
Unter den 2.200 Gästen war viel Prominenz aus Politik, Sport und Kultur beim Operball, u.a. Ministerpräsident Stanislav Tillich, Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziére, Schauspielerin Ornella Muti, der amerikanische Schauspieler Roger Moore und Sänger Roberto Blanco. Nachdem die 70 Debütantenpaare mit einem Walzer den Ballabend eröffnet haben, tanzten die Gäste zu der Live-Musik der Sängerin Helene Fischer.
Laut Intendantin der Semperoper, Frau Ulrike Hessler hat es der Semperopernball geschafft, sich als Ball Nummer eins in Deutschland zu etablieren, von seiner Größe, vom Ambiente und von der medialen Ausstrahlung her.
Sonntag, 22. Januar 2012

Eintritt im Schlosspark Pillnitz

Ab 2. April 2012 wird für den Schlosspark Pillnitz erstmalig Eintritt erhoben.
Wer den Park in der Zeit von 9 Uhr bis 20 Uhr besuchen möchte, zahlt nun an den drei Kassenhäuschen für eine Tageskarte 2,00 €, Gruppentageskarte 1,50 €, ermäßigt 1,00 €. Kinder bis zum 17. Geburtstag haben freien Eintritt.

Nach Angaben der staatlichen Gärten- und Schlösserverwaltung entstehen durch die Pflege und Wartung der Gartenanlage jährlich Kosten in Höhe von etwa 1,7 Millionen €. Ein Teil der Einnahmen aus den Eintrittsgeldern soll für den Kauf von Blumen und Zwiebeln für die Frühjahrs- und Herbstbepflanzung sowie für Pflegemaßnahmen genutzt werden.
www.schlosspillnitz.de
Freitag, 13. Januar 2012

Was passiert 2012 Neues in Dresden?

Die unbebaute Fläche am Neumarkt hinter dem Kulturpalast soll zu einer grünen Oase werden. Dazu stellt die Stadt 600.000 € zur Verfügung. Nach den Plänen der Landschaftsarchitekten Rehwaldt sollen dem Grundriss des ehemaligen Gewandhauses entsprechend 28 Bäume gepflanzt, Bänke und ein Trinkbrunnen aufgestellt und der Boden mit Natursteinen belegt werden. Auf dieser Fläche wird künftig ein Markt abgehalten.

Am 27. Juli 2012 wird der Dresdner Kulturpalast letztmalig seine Türen für die beliebte traditionelle Veranstaltung „Brückenmännchen“ öffnen. Der 1969 nach Entwürfen des Dresdner Architekten Wolfgang Hänsch errichtete Kulturpalast soll umgebaut und modernisiert werden. Der rund 70 Millionen Euro teure Umbau erfolgt nach den Plänen des Hamburger Büros von Gerkan. Aus dem Mehrzwecksaal entsteht ein hochwertiger Konzertsaal, weiter soll die städtische Bibliothek und das Kabarett Herkuleskeule dort ihr Domizil finden.

Ende des Jahres wird im Dresdner Residenzschloss der Riesensaal der staatlichen Kunstsammlung Dresden übergeben, sodass die Rüstkammer dann vom Zwinger in das Residenzschloss umziehen wird.

Im April öffnet in unmittelbarer Nähe zum Dresdner Residenzschloss auf der Schlossstraße ein weiteres Hotel; das Swissótel mit 235 Zimmer.

Im der 2. Jahreshälfte soll auch die Waldschlösschenbrücke für den Verkehr freigegeben werden. Noch ist man damit beschäftigt die Fahrbahnplatte komplett herzustellen, Geländer, Beleuchtung und Blitzer anzubringen. Die umstrittenen Brücke verbindet dann mit einer Länge von 636 Meter die Johannstadt mit der Albertstadt und ist die Voraussetzung dafür, dass die in die Jahre gekommene Albertbrücke instand gesetzt werden kann.
Donnerstag, 5. Januar 2012.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

„Winterausstellung im Schloss Moritzburg" vom 5. November 2011 bis zum 26. Februar 2012

Aschenbrödel

Das Kultmärchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ mit dem für deutsche Zungen fast unaussprechlichen tschechischen Namen „Tři oříšky pro Popelku“ wurde 1972/73 in deutsch- tschechischer Koproduktion von der DEFA und dem Barrandov Filmstudio in Prag gedreht.
Dabei spielte die Schlüsselszene, wo Aschenbrödel eiligst den Ball verlässt und dabei ihren Schuh auf der Treppe in Schnee verliert auf Schloss Moritzburg.
Dort hat sie vorher ein Guckloch in die vereisten Scheiben gehaucht um das Treiben im Ballsaal zu beobachten und dorthin ist sie ihrem Prinzen vorausgeritten, nachdem er sie endlich gefunden hat.
Die erste Ausstellung zu dem Film im Winter 2010/2011 führte zu einem ungeahnten Ansturm von etwa 150.000 Besuchern, die damals auch bei eisiger Kälte bis zu 3 Stunden anstanden.
Diesen Winter soll es deshalb über das Internet zeitgebundene Eintrittskarten geben, sodass das Anstehen in der Kälte vermieden werden kann. Säle und Eingangshalle des Schlosses werden in die Ausstellung mit eingebunden, auch in der Schlossküche kann man dann Brötchen und Zuckerkuchen kosten. Hauptattraktion sind die Originalkostüme aus dem Barrandov- Studio, die für die Tschechen zum Nationalkulturgut gehören.
www.maerchenschloss-moritzburg.de
Donnerstag, 3. November 2011

Militärhistorisches Museum Dresden

feierliche Eröffnung am 14. Oktober 2011

Militärhistorisches Museum

Nach siebenjähriger Umbauphase öffnet am Samstag, den 15. Oktober das Militärhistorische Museum in Dresden wieder seine Türen für die Besucher.
Nach dem Entwurf des Architekten Daniel Libeskind, welcher auch das Berliner Jüdische Museum entworfen hat ist nun in das alte ehrwürdige Militärgebäude aus dem 19. Jahrhundert ein moderner, sich selbst tragender Keil in Form eines V eingebaut worden.
In 25 Stationen wird die Militärgeschichte aufgearbeitet. Unter anderem werden Tiere dargestellt, die in den Kriegen eingesetzt wurden und an einer Geruchssäule kann man den Gestank eines verwesenden Pferdekadavers wahrnehmen.
Laut wissenschaftlichen Leiter des Museums, Herrn Gorch Pieken gehe man bei den Angeboten an die Grenze des Erträglichen und manchmal fast darüber hinaus.
Dienstag, 11. Oktober 2011

Bernardo Bellotto: Der Canaletto Blick

Das restaurierte Meisterwerk

Vor rund 250 Jahren wirkte der berühmte venezianische Maler Bernardo Bellotto in Dresden als königlicher Hofmaler unter August dem III. und malte 1748 die Vedute „Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke“.Als Namensgeber des sog. »Canaletto-Blicks« prägte dieses Gemälde seitdem die Wahrnehmung der Stadt Dresden wie kein zweites Bild.
Nach fast 200 Jahren Ausstellungsgeschichte stellte Experten 2009 fest, dass das Gemälde in einem schlechten Zustand ist und nicht weiterhin der Öffentlichkeit gezeigt werden kann, sondern grundlegend restauriert werden muss.
Um das Meisterwerk in einem möglichst authentischen Zustand auch für nachfolgende Generationen zu erhalten, war eine schonende Reinigung und grundlegende Restaurierung dringend notwendig, jedoch fehlten der Gemäldegalerie die notwendigen finanziellen Mittel. Auf Initiative der Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen »Museis Saxonicis Usui« wurde zu einer großen Spendenaktion »Für Canaletto« aufgerufen und die notwendige Summe durch Spenden zusammen getragen. Etwa 1,5 Jahre arbeitete die externe Restauratorin Sabine Bendfeld an dem Gemälde. Nun erstrahlt es für nachfolgende Generationen in heller Farbigkeit und wird vom 26. August bis zum 20. Novembern 2011 in einer Sonderausstellung in den neuen Räumen der Gemäldegalerie Alte Meister im Erdgeschoß des Deutschen Pavillons (Zugang über die Rüstkammer) zu sehen sein.
Mittwoch, 21. August 2011

„Himmlischer Glanz- Raffael, Dürer und Grünewald malen die Madonna“

Sonderausstellung in der Gemäldegalerie Alte Meister
6. September 2011 bis 8. Januar 2012

Die kleine, aber hochkarätige Schau findet anlässlich des Papstbesuchs in Deutschland statt. Sie ist eine Kooperation der Musei Vaticani in Rom und der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden. Die Ausstellung eröffnet zugleich das Jubiläumsjahr 2012: Dann wird die «Sixtinische Madonna», kurz «Sixtina» genannt, 500 Jahre alt.
Vor 500 Jahren schuf Raffael in Rom gleich zwei Meisterwerke der Renaissance: die „Sixtinische Madonna“ und die „Madonna di Foligno“. Raffael malte die mehr als drei Meter hohe Altartafel der Madonna die Foligno“ zwischen 1511 und 1512. Im Sommer 1512 bekam er vom Papst Julis II. den Auftrag die „Sixtinische Madonna“ für die Kirche in Piacenza zu malen. Beide Gemälde müssten also damals gemeinsam in Raffaels Atelier gestanden haben.
Jetzt werden sie erstmalig wieder vereint gezeigt. Die Ausstellung wird sich mit der Geschichte der Madonnenbilder befassen. Die «Sixtina» bleibt an ihrem Platz, die Madonna des Papstes hängt zu ihrer Seite. Um die beiden werden andere Gemälde, Zeichnungen und Bücher gruppiert. Zwei Drittel kommen als Leihgaben aus großen Museen, darunter die «Stuppacher Madonna» von Matthias Grünewald, ein 1516 entstandenes Wallfahrtsbild aus der Pfarrkirche Mariä Krönung in Stuppach in Baden-Württemberg, eine Studie zur «Madonna die Foglino» von Raffael aus dem British Museum in London und Albrecht Dürers «Dresdner Altar» (um 1496) aus eigenem Bestand.
Sonntag, den 4. September 2011

große Show im ehemaligen Lahmann Sanatorium

Ende des 19.Jahrhunderts entstand auf dem Weißen Hirsch bei Dresden eine mondäne Kureinrichtung, wo viele bekannte Persönlichkeiten wie die russische Zarenfamilie, der deutsche Hochadel, Künstler wie Heinz Rühmann, Zarah Leander oder Schriftsteller wie Franz Kafka und Thomas Mann sich erholten. Seit dem 2. Weltkrieg wurde diese Einrichtung zweckentfremdet genutzt und ist später in einen tiefen Dornröschenschlaf gefallen.
Nun soll sie endlich wieder wach geküsst werden. Das Areal wurde von der Immobilienfirma baywobau gekauft und demnächst sollen hier Eigentumswohnungen entstehen.
Am 1. Septemberwochenende sollen an 3 Abenden der alte Charme der vergangenen Zeit nochmals wachgeküsst werden; es erklingen in den maroden Anlagen Arien von Mozart und Wagner, aber auch Schlager der 20-er bis 40-er Jahre. Insgesamt haben 31 Künstler ihre Teilnahme angekündigt, u.a. Gunther Emmerlich.
Das Spektakel findet von Freitag bis Sonntag jeweils ab 19,07 Uhr statt, den Zeitpunkt des Sonnenunterganges. Tickets gibt es zu 18 € über den Verschönerungsverein Weißer Hirsch (Telefon 2682777).
Lahmann Sanatorium
Dienstag, 9. August 2011

Virtueller Rundgang durch die Museen der staatlichen Kunstsammlungen in Dresden

Bereits bei der Planung eines Besuches in Dresden kann man jetzt schon vorab auf der Internetseite der staatlichen Kunstsammlungen Dresden bei einem virtuellen 3D Panoramarundgang die Sempergalerie (Gemäldegalerie Alte Meister), die Porzellansammlung, die Türckische Cammer und einige Räume des Historischen Grünen Gewölbes besuchen und sich inspirieren lassen.
Seit 2007 werden im Rahmen des Daphne Projektes die Bestände der Kunstsammlungen erforscht und digitalisiert, sodass es möglich wurde, nun das Museum auch virtuell an 7 Tagen in der Woche jeweils 24 Stunden zu besuchen.
virtueller Rundgang
Dienstag, 9. August 2011

Kokoschka als Zeichner. Die Sammlung Willy Hahn

Vom 9. Juli bis zum 3. Oktober werden im Kupferstich-Kabinett im Dresdner Residenzschloss Zeichnungen des österreichischen expressionistischen Malers Oskar Kokoschka (1886-1980) gezeigt.
Der Kölner Musiker sammelte über Jahrzehnte Zeichnungen und Aquarelle dieses markanten Künstlers. Beide waren freundschaftlich miteinander verbunden.
Erstmals wird die Sammlung Willy Hahns in ihrer Gesamtheit zu sehen sein. Dabei spannt sich der Bogen von seinen frühen Figurenstudien in Wien über die Zeit in Dresden bis zu seinen Spätwerken.
Die Gäste erwarten rund 70 Graphit- und Tuschezeichnungen, Aquarelle und farbige Fettkreidezeichnungen Kokoschkas.
Freitag, 22. Juli 2011

Panometer in Dresden

Der Architekt und Künstler Prof. Yadegar Asisi betreibt seit 2006 im alten Gasspeicher in Dresden Reick ein Panoramaprojekt namens DRESDEN 1756. Gezeigt wird auf einer 28 m hohen und 700 kg schweren Leinwand ein 360 Grad Gemälde von Dresden um 1756, und zwar genau vom dem Tag, an dem die Preußen in Sachsen einmarschieren und 9 Tage später Dresden erreichen. Es war der Höhepunkt des augusteischen Barock in Dresden. Der Besucher ist dabei nicht mehr der Betrachter von außen, sondern er steht mitten im Bild.
Am 2. Dezember 2011 erwartet die Dresdner und ihre Gäste nun das 2. Highlight: das antike Rom 312. Es zeigt den Tag, an dem der Kaiser Constantin erstmals von christlichen Priestern empfangen wird und damit das Christentum als römische Staatsreligion eingeführt wird. Dieses Panoramabild begeisterte bereits Tausende Besucher in Leipzig. Für Dresden wurde es überarbeitet. Prof. Asisi will in den kommenden Jahren noch weitere Panoramen präsentieren, die dann im Wechsel gezeigt werden sollen, u.a. die untergegangene TITANIC.
Donnerstag, 21. Juli 2011

Lukáš Rittstein: "TOUR" vom 23. Juni bis 30. September 2011

TOUR

Der zeitgenössige tschechische Künstler Lukáš Rittstein präsentiert von Juni bis September 2011 ein ungewöhnliches Kunstwerk auf der Brühlschen Terrasse, der beliebten Flaniermeile. Eigentlich ist die Brühlsche Terrasse für den Verkehr gesperrt und doch wurde dort ein Bus wie zufällig abgestellt. Beim näheren Hinsehen bemerkt man, dass der Bus nicht fahrbereit ist, sondern im vorderen Bereich durch ein großes Stahlrohr durchdrungen wird, sodass der Blick in den Himmel anstatt in den Bus geführt wird.
Rittstein provoziert so die Sehgewohnheiten der Passanten und regt sie zur Auseinandersetzung mit seinem Kunstwerk an.
Im Bus können die Besucher auf zwei Fernsehern einen ethnographischen Dokumentarfilm des tschechischen Anthropologen Leopold Pospíšil über eine Zwangsheirat in Neuguinea sehen. Rittstein bereiste gemeinsam mit der tschechischen Fotografin und Malerin Barbora Šlapetová mehrfach Neuguinea und dokumentierte den ersten Kontakt mit Stämmen, die dort bis heute vollkommen isoliert leben. Dabei kam ihm auch die Idee zu dieser Installation. „Obwohl die Plätze eine spektakuläre Aussicht bieten könnten, bleibt der Blick in Fahrtrichtung versperrt. Sinn und Ziel der Zeitreise auf dem Planeten Erde sind unbekannt“, erklärt Rittstein.
Die erste Station dieser „TOUR“ war Prag, nun wird die Installation in Dresden zu sehen sein, bevor sie die Reise um den Globus fortsetzt.
Sonntag, 10. Juli 2011

Orgelmusik in der Kreuzkirche

Die Kreuzkirche Dresden lädt jeweils dienstags und donnerstags um 15 Uhr zu einem 15-minütigen Orgelkonzert ein. Die Aktion "Orgel Punkt Drei" findet im Rahmen der offenen Kirchen statt. Zu erleben ist die große Jehmlich Orgel aus der Werkstatt der Gebrüder Jehmlich in Dresden. Die Orgel wurde in den Jahren 1002 und 2005 überarbeitet.
Die Kreuzkirche ist mit ihren 3.600 Plätzen die größte Kirche in Sachsen, sie ist seit 700 Jahren die Heimstadt des Dresdner Knaben- Kreuzchores, in dieser Kirche wurde 1539 die Reformation in Sachsen eingeführt.
Der Eintritt zu den Orgelkonzerten ist frei.
Dienstag, 26. April 2011

Dresden gehört zu den Top Ten Einkaufsstädten Deutschlands

Dresden gehört seit kurzem zu den Top Ten Einkaufsstädten in Deutschland.
Mit der Erweiterung der Altmarkt Galerie im April diesen Jahres sind zusätzlich 96 neue Geschäfte eröffnet wurden, darunter Läden erstmals im Osten Deutschlands wie Hollister, O`Neill, Marc Cain oder Apple.
Der Bundesdurchschnitt an Verkaufsfläche pro Einwohner liegt bei 1,5 m², in Dresden derzeit bereits bei 1,71 m² pro Einwohner. Auch andere Einkaufszentren planen ihre Märkte in Zukunft um weitere Verkaufsflächen zu vergrößern.
Freitag, 15. April 2011

Dresdner Rathausturm

Der Rathausturm ist der höchste Turm der Stadt Dresden. Von der Aussichtsplattform hat man einen fantastischen Blick auf Dresden. Dabei braucht man nicht mal Treppenstufen zu steigen, denn ein Fahrstuhl befördert die Gäste bis in die Höhe von 68 Metern. Seit dem 1. April ist er nun allen Besuchern bis zum 31. Oktober wieder zugänglich, täglich von 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17.30 Uhr). Der Eintrittspreise beträgt pro Person 3,00 €, ermäßigt 1,70 € und für Familien 7,00 €.
Montag, 11. April 2011

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel auf Schloss Moritzburg

Schloss Moritzburg, unweit von Dresden gelegen, diente den Wettinern über Jahrhunderte als Jagd- und Lustschloss. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten des heutigen Museums gehören die wertvollen Ledertapeten, die historische Jagdtrophäensammlung, u. a. mit dem stärksten Rothirschgeweih der Welt, das Federzimmer sowie barocke Möbel, Gemälde und Porzellane. In den 70-er Jahren wurde das Schloss als Filmkulisse für das deutsch- tschechische Kultmärchen "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" von Božena Němcová genutzt. Der Film ist eine Koproduktion der DEFA mit dem Filmstudio Barrandov in Prag und avancierte zu einem der beliebtesten Märchenfilme der damaligen Zeit.
Im Winter 2009/2010 fand auf Schloss Moritzburg erstmals eine Sonderausstellung zu diesem Thema statt, die mehr als 150.000 Besucher in ihren Bann zog. Ab dem 15.November 2011 können die Besucher nun jährlich im Winterhalbjahr in die Geschichte eines der schönsten Märchenfilme eintauchen. Mit viel Liebe zum Detail wurden Kulissen nachgebaut. Auch originale Kostüme und Ausstattungsgegenstände werden zu sehen sein. Die Ausstellung wird ein Veranstaltungsprogramm begleiten.
Sonntag, 27. März 2011

Dresdner Zwingerfestspiele

Dresden feiert vom 5.-21. August 2011 ein großes Event: die 1. Dresdner Zwingerfestspiele. 17 Tage lang werden jeden Abend 1.800 Zuschauer im Dresdner Zwinger erwartet und in die Zeit des Barocks an den Hof von August den Starken zurück versetzt.
Regisseur Dieter Wedel verspricht, dass er ein Superspektakel des damaligen Dresdner Hofes inszeniert, wo es um Liebe, Leidenschaft, Intrigen, Verrat, Hass und Enttäuschung geht. Prominente Schauspieler und Dresdner Komparsen schlüpfen in verschiedenen Rollen als August der Starke, Gräfin Cosel, Hofdame, Bauer, Soldat, Page oder Tänzer.
Der Vorverkauf läuft im vollen Gange, Karten sind ab 50,00 € erhältlich.
www.zwingerfestspiele.de
Freitag, 4. März 2011

Waldschlösschenbrücke

Am 4. Advent 2010, fast genau 15 Jahre nach dem Baubeschluss im Stadtrat und 3 Jahre nach dem Baustart wurde der Brückenschlag an der Waldschlosschenbrücke durch eine holländische Firma vollzogen.
Mehrere Tausend Dresdner verfolgten diese technische Höchstleistung gespannt. Noch müssen sie sich aber ein Jahr gedulden, bevor die Brücke für den Verkehr freigegeben wird; die Fahrbahnplatte wird auf die Stahlbrücke gelegt sowie Kabel verlegt und Beleuchtung und Geländer angebracht. Die Kosten für den gesamten Verkehrszug betragen 180 Millionen Euro.
Lange Zeit war die Brücke ein Streitfall, jetzt ist sie dem einen zur Freud, dem anderen zum Leid. Hart wurden die Diskussionen von beiden Lagern geführt und der Bau schließlich durch einen Bürgerentscheid legitimiert. Dresden verlor durch den Brückenbau den Titel Weltkulturerbe.
Donnerstag, 23. Dezember 2010

Erste deutsche Dampflokomotive Saxonia

Am 8. April 1839 wurde die Eisenbahnstrecke Dresden - Leipzig eröffnet. Aus diesem Anlass konstruierte der Unternehmer Johann Andreas Schubert in der Maschinenbauanstalt in Übigau bei Dresden die erste funktionstüchtige deutsche Dampflokomotive. Schubert hatte sich dabei von der englischen Lokomotive COMET inspirieren lassen. Die Engländer, die bis dato das Eisenbahnmonopol hatten, bestanden darauf, dass der Eröffnungszug von zwei englischen Lokomotiven befördert wird.
Daher kam die SAXONIA gar nicht zum Einsatz kam, sondern fuhr während der Jungfernfahrt nur hinterher. Bereits 18 Jahre später wurde sie ausgemustert und verschrottet.
1989, zum 150. Jahrestag der 1. deutschen Ferneisenbahn wurde im Reichbahnausbesserungswerk Halle einen originalgetreuer Nachbau gefertigt. Die Einzelteile lieferten verschiedene Betriebe. Bei ihrer Fahrt zwischen Halle und Leipzig erreichte die Lokomotive bei einer Geschwindigkeit von 70 km/h eine hohe Laufruhe und eine gute Dampfentwicklung.
Heute ist das DB Museum Nürnberg Eigentümer der Lokomotive. Die Lokomotive ist nach einer 2008 erfolgten Revision im Dampflokwerk Meiningen weiterhin betriebsfähig. Ab November 2010 ist sie für ein halbes Jahr in das Verkehrsmuseum Dresden zurückgekehrt und soll in der Weihnachtszeit viele Eisenbahnfans anlocken.
Dienstag, 23.November 2010

Museumsführungen für Reisegruppen im Dresdner Residenzschloss


Residenzschloss

Reisegruppen bieten sich im Dresdner Residenzschloss mehrere Möglichkeiten Führungen für die verschiedensten Museen zu buchen.
Hier befindet sich das Neue und Historische Gewölbe, die Türckische Cammer, das Kupferstichkabinett, die Fürstengalerie und der Hausmannsturm.
Zwischen Historischem Grünen Gewölbe und Neuem Grünen Gewölbe gibt es nachstehende Unterschiede:

Von den etwa 4.000 Kunstwerken, die das Herrschergeschlecht der Wettiner im Laufe mehrerer Jahrhunderte gesammelt hat, sind etwa 3.000 Kunstwerke im Historischen Grünen Gewölbe (HGG) und 1.000 im Neuen Grünen Gewölbe (NGG) ausgestellt.
Im Erdgeschoss befindet sich das Historische Grüne Gewölbe, wo die Räumlichkeiten in der gleichen Art von August dem Starken restauriert wurden, wie dies damals unter der Herrschaft August dem Starken eingerichtet wurde: die Wände mit Spiegeln versehen und davor auf Rehfußtischchen und Konsolen Kunstwerke frei im Raum (ohne Vitrinen) ausgestellt. Man geht also beim Besuch des Historischen Grünen Gewölbe „in die Vitrine hinein“, sodass die Besucherzahl für jede Stunde begrenzt wurde. Die Eintrittskarten kann man im Internet vorbestellen oder man stellt sich am jeweiligen Tag früh um 10 Uhr an der Kasse im kleinen Schlosshof an, wo eine begrenzte Anzahl von Tageskassen verkauft werden.
In der 1. Etage befindet sich das Neue Grüne Gewölbe (NGG). Hier kann man die Highlights, die in modernen Vitrinen ausgestellt sind genauestens betrachten. Für dieses Museum braucht man keine limitierte Eintrittskarte mit einem Zeitfenster, es ist innerhalb der Öffnungszeiten jederzeit zugänglich. Hier kann man u.a. den Kirschkern mit den 185 Köpfen, den Hofstaat zu Delhi, das Goldene Kaffeezeug, eine Fregatte aus Elfenbein, den Grünen Diamanten und viele weitere Kunstwerke bewundern.
Um all die Kostbarkeiten näher erklärt zu bekommen und Interessantes und Wissenswertes über die Kunstschätze zu erfahren, bietet sich eine Führung an. Dazu meldet man sich vorher unter der Mailadresse besucherservice@skd.museum oder unter der Telefonnummer 0351-49142000 an, um einen konkreten Termin für eine Führung zu vereinbaren. Pro Gruppe werden maximal 25 Personen geführt. Der Preis für die Eintrittskarte pro Person ab Gruppenstärke 10 Personen beträgt 7,00 € und ist dann nur für 1 Museum gültig. Wenn man aber mehr Zeit zur Verfügung hat, so lohnt sich der Kauf einer Eintrittskarte für 9,00 €. Dazu kommt noch die Führungsgebühr von 60,00 € pro Gruppe bei einer einstündigen deutschsprachigen Führung, 90,00 € bei einer einstündigen Führung in der Fremdsprache.
Mit dieser Eintrittskarte ist auch der Besuch der Türckischen Cammer, des Kupferstichkabinetts, saisonale Sonderausstellungen und die Besteigung des Hausmannsturms möglich und gilt den gesamten Tag bis zur Schließzeit um 18,00 Uhr.
Beliebt ist auch eine 90-minütige Schlossführung, wo man die Geschichte des Schlosses, die Architektur erläutert bekommt, viele interessante Schlossgeschichten erfährt und dabei über die Englische Treppe zur Fürstengalerie gelangt, um dann die Hauptwerke des Neuen Grünen Gewölbes sowie der Türckischen Cammer erklärt zu bekommen.
Die Führungen finden dann zu den jeweils vorher festesetzten Zeiten statt. Vor Beginn der Führungszeit sind noch Rucksäcke und Stockschirme abzugeben. Dazu kann man entweder die Schließfächer im Garderobenbereich nutzen, wobei man die Geldmünze bei Entnahme zurück erhält oder man gibt seine Sachen an der Garderobe persönlich ab. Im Dresdner Schloss bekommen die Besucher zur Führung einen Kopfhörer, der Guide ein Mikrofon, sodass die Führungen von Allen sehr gut zu verstehen sind und in hoher Qualität erfolgt.
Freitag, 12.November 2010

Museumsführungen für Schulklassen in den staatlichen Kunstsammlungen


Residenzschloss

Aus meiner Tätigkeit als Guide für die Museen der staatlichen Kunstsammlungen Dresden ist mir aufgefallen, dass es vielen Touristen Schwierigkeiten bereitet sich bin den Museen zu orientieren und es kommt so oft zu Missverständnissen.
Zu den staatlichen Kunstsammlungen gehören unter anderem nachstehende Museen: die Gemäldegalerie Alte Meister im Dresdner Zwinger, das Neue und Historische Gewölbe, die Türckische Cammer und die Fürstengalerie im Dresdner Residenzschloss.
Schulklassen, die im Rahmen ihrer Schulausbildung die Museen besuchen wollen und dabei eine fundierte und wissenswerte Führung wünschen, müssen sich vorher unter der Mailadresse besucherservice@skd.museum oder unter der Telefonnummer 0351-49142000 anmelden, um einen konkreten Termin für eine Führung zu vereinbaren. Pro Gruppe werden maximal 25 Personen geführt. Schüler unter 15 Jahren haben freien Eintritt, ab dem 16. Lebensjahr bezahlen sie dann 1,00 € pro Person. Auf jeweils 10 Schüler hat auch je 1 Lehrer freien Eintritt, ansonsten bezahlen Lehrer auch nur 1,00 €. Dazu kommt noch die Führungsgebühr von 25,00 € pro Gruppe bei einer deutschsprachigen Führung, 45,00 € bei einer Führung in der Fremdsprache.
Am Tag des Besuches sollten sie eine Aufstellung aller teilnehmenden Schüler mit Angabe des Geburtsdatums mitbringen, natürlich von der Schule mit Stempel bestätigt, der dann am Infothresen vorzulegen ist.
Die Führungen finden zu den jeweils vorher festesetzten Zeiten statt, also bitte pünktlich erscheinen. Vor Beginn der Führungszeit sollte man noch Rucksäcke und Garderobe abgeben. Dazu kann man entweder die Schließfächer im Garderobenbereich nutzen, wobei die Geldmünze zum Schluss wieder ausgeworfen wird oder man gibt seine Sachen an der Garderobe ab. Im Dresdner Schloss bekommen die Besucher zur Führung einen Kopfhörer, der Guide ein Mikrofon, sodass die Führungen von Allen sehr gut zu verstehen sind und in hoher Qualität erfolgen können.
Weiterhin kann man Führungen zu verschiedenen Themen buchen, in der Gemäldegalerie zum Beispiel italienische Malerei der Renaissance, biblische Motive, Motive aus der griechischen Mythologie und vieles mehr buchen.
Ausgenommen ist das Historische Grüne Gewölbe, wo keine Führungen stattfinden. Dort werden stündlich nur 100 Gäste eingelassen.

Seit 1990 hat die Stadt Dresden über 5 Millionen Euro geerbt

Laut Stadtkämmerei wurde die Stadt Dresden 158- mal als Erbe eingesetzt und wurde mit über 5,3 Millionen € bedacht. Fast alle Erblasser hatten konkrete Verwendungszwecke vorgegeben: am häufigsten das städtische Tierheim, aber auch der Denkmalschutz oder soziale Projekte. Oft kümmert sich die Stadt um den Hausstand der Verstorbenen, organisiert die gewünschte Beisetzung und zahlte den Pflichtteil an die Berechtigten aus. Wenn der Nachlass aus Sachwerten bestand, wurden diese in Zusammenarbeit mit den städtischen Museen gesichtet und bewertet. Danach wurden die Gegenstände verkauft, versteigert oder in den Museumsfundus aufgenommen. Die Arztwitwe Dora Sprung hat in ihrem Testament 2005 die Stadt als alleinigen Erben eingesetzt. Das Geld sollte für kulturhistorische Denkmale ausgegeben werden. Von diesem Geld wurde das Denkmal des ersten sächsischen Königs Friedrich August I. auf dem Schlossplatz, Skulpturen im Blüherpark sowie demnächst der Neptunbrunnen in Friedrichstadt saniert.

Historisches oder neues Grünes Gewölbe?

Vielen Touristen ist der Unterschied zwischen dem Historischen und Neuem Grünen Gewölbe unklar. Meist sind sie der Meinung, im Neuen Grünen Gewölbe (NGG) moderne Kunst zu sehen.
Der Name bezieht sich aber nur auf die Ausgestaltung der Räume. Von den etwa 4.000 Pretiosen, die das Herrschergeschlecht der Wettiner im Laufe mehrerer Jahrhunderte gesammelt hatte, befinden sich etwa 3.000 Kunstwerke im Historischen Grünen Gewölbe (HGG) und die restlichen 1.000 im Neuen Grünen Gewölbe (NGG). Bis zum 2. Weltkrieg waren alle diese Kunstwerke im Erdgeschoss des Dresdner Schlosses ausgestellt. Während des Krieges brauchte man sie in Sicherheit und so überstanden sie unbeschadet die Kriegswirren, wurden jedoch danach in die damalige Sowjetunion abtransportiert. In den 50- er Jahren gab man sie der damaligen DDR zurück, nur war die historische Innenstadt von Dresden stark zerstört und man hatte keine Möglichkeit alle Kunstwerke auszustellen. Ein Teil der Kunstwerke wurde im Albertinum am Ende der Brühlschen Terrasse ausgestellt, der größere Teil kam vorerst in das Kunstdepot.
Mit dem Wiederaufbau des Schlosses sind nun seit 2006 alle Kunstwerke im Dresdner Schloss vereint, aber diesmal in 2 verschiedene Etagen ausgestellt.
Im Erdgeschoss befindet sich das Historische Grüne Gewölbe, wo die Räumlichkeiten so restauriert wurden, wie dies damals unter August dem Starken repräsentiert wurde: die Wände mit Spiegeln versehen und auf Rehfußtischchen und Konsolen werden die Kunstwerke davor frei im Raum ohne Vitrinen ausgestellt. Man geht also „in die Vitrine hinein“ und so ist die Besucherzahl pro Stunde begrenzt, sodass man sich die Eintrittskarte im Internet vorbestellen muss bzw. früh um 10 Uhr an der Kasse im Schloss eine begrenzte Anzahl von Tageskassen kaufen kann.
In der 1. Etage im Neuen Grünen Gewölbe (NGG) sind die 1.000 Highlights in modernen Vitrinen ausgestellt und man kann die Kunstwerke genaustens betrachten. Für dieses Museum braucht man keine limitierte Zeitkarte, es ist innerhalb der Öffnungszeiten jederzeit mit einer gültigen Eintrittskarte zugänglich. Hier kann der Gast u.a. den Kirschkern mit den 185 Köpfen betrachten, den Hofstaat zu Delhi, das Goldene Kaffeezeug, eine Fregatte aus Elfenbein, den Grünen Diamanten und viele weitere Kunstwerke.

Hotelkapazität in Dresden

In Dresden gibt es gegenwärtig 107 Hotels mit einer Bettenkapazität von 17.342 Betten. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelzimmer lag 2009 kaum über 50%, wobei 70% Auslastung optimal wären. Somit zählt Dresden zu den deutschen Großstädten mit den günstigsten Hotelzimmern.
Weitere neue Hotels werden demnächst eröffnen: am Altmarkt das NH Hotel, in der Nähe des Palaisplatzes ein Motel, am Dr. Külz-Ring ein Holiday Inn Express und in der Altmarkt Galerie ein Etap Hotel. An der Schlosstrasse wird das Swissôtel errichtet und für den Postplatz ist ein weiteres Hotel in Planung.
Laut Herrn Hans J. Kauschke, Direktor des Steigenberger Hotel de Saxe hat Dresden damit mehr als 1.500 zusätzliche Hotelbetten zur Verfügung. Weitere acht Baugenehmigungen für Hotels wurden vergeben. Unklar ist aber, ob die Investoren weiter an ihren Bauplänen festhalten.

Einwohnerzahl

Laut statistischem Jahrbuch hat Dresden per 31.12.2009 eine Einwohnerzahl von 517.052. So viele Einwohner hatte Dresden seit der Wiedervereinigung nicht mehr! Verantwortlich dafür ist ein Geburtenzuwachs (5.610 Geburten) sowie ein sog. positiver Wanderungssaldo. Dies ist die Differenz zwischen den Zuzügen und den Fortzügen, die in den vergangenen Jahren zu Gunsten der Stadt mit einem Plus von 4.226 zu Buche steht. Somit stieg die Einwohnerzahl innerhalb eines Jahres um 4.818 Personen.

Sächsische Dampfschifffahrt in Dresden

Auf der Elbe verkehren in Dresden 9 historische Schaufelraddampfer, die zwischen 81 und 131 Jahre alt sind, dazu 2 moderne Salonschiffe, benannt nach August dem Starken und seiner Mätresse Gräfin Cosel sowie 2 kleine Motorschiffe.
Angeboten werden durch das Unternehmen 2 Rundfahrten zu Wasser: die Stadtrundfahrt sowie die Brückentour.
Bei der 1,5 stündigen Stadtrundfahrt fahren Sie vom Zentrum der Stadt in Richtung Süden, vorbei an der Baustelle der Waldschlösschenbrücke, den 3 Elbschlössern, durch das Blaue Wunder zum ehemaligen Elbdorf Loschwitz. Dort wendet das Schiff und bringt Sie zurück zum Stadtzentrum. Auf der Strecke können Sie die wunderschönen Villen von Blasewitz und dem Nobelviertel, dem Weißen Hirsch bewundern. Auf der Rückfahrt können Sie den weltberühmten Canaletto Blick auf das historische Stadtzentrum mit der Frauenkirche erleben.
Als 2. Variante können Sie eine 3 stündige Brückentour buchen. Auch bei dieser Tour starten Sie im Zentrum Dresden am Terrassenufer und fahren dann ohne Zwischenstopp elbaufwärts unter 5 Elbrücken hindurch, vorbei an den 3 Elbschlössern, passieren das Blaue Wunder, die Villenviertel Blasewitz und Loschwitz sowie das Schloss Pillnitz. Auch hierbei haben Sie die Möglichkeit den weltberühmten Canaletto Blick auf das historische Stadtzentrum mit der Frauenkirche zu genießen.

Stadtrundfahrten für Kinder mit dem „Lottchen“

Seit 1991 fährt die Kinderstraßenbahn „Lottchen“ durch Dresden. Bis 2010 fuhren die Gäste im sog. Gotha- Wagen aus den 60-er Jahren, ab Juli diesen Jahres ist das Lottchen in die Haut eines ausrangierten Tatra Wagens aus dem Jahr 1975 geschlüpft. Für ihre neue Aufgabe wurde sie für 30.000 € umgebaut; die mittlere Tür wurde entfernt, sodass nun 38 Fahrgäste im Lottchen Platz finden.
Gern wird sie für Kindergeburtstage oder Schuleinführungen gebucht. Eine Fahrt mit ihr kostet pro Kind 1,50 €.
Montag, 21. Juni

Bunte Republik Neustadt

Seit 20 Jahren findet in Dresden Neustadt jährlich die bunte Republik Neustadt als Straßenfest statt. Drei Tage lang wird im Juni friedlich miteinander gefeiert. Der Name wurde von Udo Lindenberg`s Lied „Bunte Republik Deutschland“ übernommen, welches er kurz nach der Wende im Großen Garten sang. So wurde für ein Wochenende lang die provisorische Bunte Republik Neustadt ausgerufen und aus diesem anlass eigenes Geld mit Hammer, Sichel und Mickey Maus gedruckt. Im Laufe der Jahre hat sich dieses Straßenfest von einer politischen Republik gegen Spekulation, Mietwucher, und Vertreibung der Bewohner zum Nachbarschafs-, Kunst- & Kulturfest entwickelt. Das Fest findet traditionell das letzte Wochenende im Juni in der äußeren Dresdner Neustadt statt.

Das neue Albertinum, Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart

Nach der Jahrhundertflut 2002 wurde das Haus grundlegend saniert und durch die Berliner Büro Staab Architekten umgebaut und erweitert. Nach des verheerenden Jahrhunderthochwassers entlang der Elbe versteigerten in einer Benefizaktion mehr als 40 Künstler ihre Werke und der Erlös von 3,4 Millionen Euro bildete den Grundstock für den Umbau des ehrwürdigen Hauses von 1559 zu einem einmaligen hochwassersicheren Museumsgebäude mit Kunstdepot und Restaurierungswerkstätten.
Am 20. Juni 2010 eröffnet nun im Albertinum das Haus der Moderne: die Gemäldegalerie Neue Meister und die Skulpturensammlung. Durch die vierfach größere Ausstellungsfläche werden Werke von Caspar David Friedrich bis Gerhard Richter sowie Skulpturen von Rodin bis ins 21. Jahrhundert gezeigt, wobei es auf ein Zusammenspiel zwischen Malerei und Skulptur, Romantik und Moderne ausgerichtet ist.
Das Museum befindet sich auf der Brühlschen Terrasse und ist täglich von 10,00 Uhr bis 18,00 Uhr geöffnet . Der Eintritt kostet 8,00 € pro Person, ermäßigt 6,00 €. Der Audioguide ist im Preis inbegriffen. Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt.
Freitag, 4. Juni 2010

Tschechen kaufen gern in Dresden ein

Schon lange habe ich mir Gedanken gemacht, warum so viele Tschechen nach Dresden einkaufen kommen, obwohl es auch auf tschechischer Seite viele moderne Einkaufszentren wie Tesco, Interspar, Hypernova, Lidl etc. gibt und die gleichen Waren angeboten werden.
In der sächsischen Tageszeitung fand ich einen interessanten Artikel über die immer mehr werdenden Einkaufszentren in Dresden und ihre tschechische Kundschaft. Der Karstadt Geschäftsführer, Herr Wolfgang Wirz wird in dem Zeitungsartikel von Klemens Deider zitiert, dass es „….Samstags von Tschechen wimmelt. Man hört es in Restaurant und auf der Straße…“
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) hat eine Studie in Auftrag gegeben, indem man rund 600 tschechische Kunden in Dresden- Nickern, in der Dresdner Innenstadt und in Zittau befragte. Dabei wurde Folgendes festgestellt:

o Durchschnittlich geben die Tschechen durchschnittlich 50 bis 100 € pro Einkaufstag in Sachsen aus.
o Hauptsächlich kaufen sie Lebensmittel, Genussmittel, Drogerieartikel und Bekleidung.
o In der Dresdner Innenstadt wurde vorwiegend Kleidung gekauft. Wert wird dabei auf gute Qualität und Markenprodukte gelegt.
o Beim Einkaufen überzeugt das gute Verhältnis von Preis und Leistung.
o Lebensmittel bei Discountern seien in Deutschland billiger und von besserer Qualität.
o Das Warenangebot ist umfangreicher als in Tschechien.
o Waren können in Sachsen problemlos umgetauscht werden, was noch nicht überall in Europa Standart ist.

Diese Parameter wiegen so schwer, dass man auch den durchschnittlichen Anfahrtsweg von 69 km gern in Kauf nimmt, ein Drittel der Befragten kam sogar aus dem 140 km entfernten Prag und Umgebung nach Sachsen. Hier profitiert besonders Dresden von der Autobahnanbindung beider Städte. Häufig wird der Einkauf mit einem Freizeitangebot verbunden, wie z.B. Besuch eines Museums, des Dresdner Zoos, der Schwimmbäder, Restaurants oder im Sommer freitags das Inline Nachtskaten.
Gern würden die Tschechen noch mehr Freitzeitangebote nutzen, wenn sie darüber besser informiert würden. Über die Angebote in den Geschäften informieren sie sich meist über das Internet. Viermal jährlich erscheint eine Sonderbeilage der SZ in tschechischen Zeitungen.
Dreiviertel der tschechischen Kunden waren mit dem Service zufrieden, das größte Manko ist jedoch die Sprachbarriere. Wünschenswert wäre, wenn in öffentlichen Räumen mehr Schilder in tschechischer Sprache angebracht wären.
Quelle: Sächsische Zeitung 8.4.2010

Porzellansammlung

Im Herbst 2009 schloss die Porzellansammlung im Dresdner Zwinger zwecks Renovierungsarbeiten für 6 Monate. In dieser Zeit wurde die Langgalerie, die Bogengalerie und der Tiersaal unter Regie des New Yorker Stararchitekten Peter Marino in enger Zusammenarbeit mit dem Dresdner Architekturbüro Knerer&Lang umgestaltet.
Bereits im 18. Jahrhundert lieferte der Baumeister Zacharias Longelune im Auftrag August des Starken Pläne für den Umbau des Japanischen Palais zum Porzellanschloss, auf diese man bei der Neugestaltung der Sammlung zurückgriff.
Im Tiersaal sind die Wände mit brauner Ledertapeten ausgestaltet. In der Mitte des Saales sind 2 chinesisch anmutende Baldachine und ein 5 Meter hoher Pavillon mit Pagodendach und Porzellanglocken zu sehen.
Auf vergoldeten Konsolen tummeln sich verschiedene Tierplastiken, die im 18. Jahrhundert durch den Meissner Modelleur Kaendler gefertigt wurden. Einige dieser Plastiken sind eine Dauerleihgabe der Münchener Familie Salfeld.
Die Sammlung ist täglich außer Montag in der Zeit von 10,00 Uhr bis 18,00 Uhr geöffnet.
Sonntag, 4. April 2010

Jubiläumsschlossführung


großer Schlosshof

Bei einer 90- minütigen Schlossführung erfahren Sie viel Interessantes über die Geschichte, Architektur, den Wiederaufbau und die jetzige Nutzung des Dresdner Residenzschlosses.
Sie besichtigen den kleinen und großen Schlosshof, die Englische Treppe und den Bärengarten.
Weiterhin erhalten Sie einen kurzen Einblick in das Neue Grüne Gewölbe mit seinen Pretiosen, der Fürstengalerie und der Türckischen Cammer mit dem Tafelzelt, welches 1730 bei dem Zeithainer Lager verwendet wurde.
Das Residenzschloss ist täglich außer Dienstag von 10,00 Uhr bis 18,00 Uhr geöffnet. Für eine Schlossführung ist eine vorherige schriftliche Bestellung notwendig.
Dienstag, 30. März 2010

Englische Treppe


englische Treppe

Am Mittwoch, den 31. März 2010 eröffnet im Dresdener Residenzschloss im Zuge des Wiederaufbaus die Englische Treppe.
Errichtet wurde sie Ende des 17. Jahrhunderts nach Plänen des sächsischen Baumeisters Johann Georg Starke im Auftrag des älteren Bruders von August dem Starken, Kurfürst Johann Georg der IV. von Sachsen.
Gebaut wurde sie nach italienischem Vorbild auf vier Pfeilern ruhend, mit einem großen Treppenauge und mit perfekten Stufenabständen zum Schreiten in die repräsentativen Räume des Schlosses.
Ein Jahr darauf bekam sie den Namen Englische Treppe, da der Kurfürst Johann Georg IV. von Sachsen vom englischen Gesandten Sir William Swan den englischen „Orden des blauen Hosenbandes„ überreicht bekam. Diesen Orden verleiht das englische Königshaus seit 1348 an Persönlichkeiten mit ritterlicher Gesinnung.
Zu Ostern 1701 wurde die Treppe beim großen Schlossbrand zerstört und später vom Baumeister Pöppelmann wieder aufgebaut. Über diese Treppe gelangte man zur Beletage, von dort durch Prachträume zum Audienzraum des Kurfürsten.
Im 19. Jahrhundert wurde sie abermals umgebaut und fiel am 13. Februar 1945 endgültig den Flammen zum Opfer.
1995 begann die Rekonstruktion der Englischen Treppe als zentraler Zugang zu den Schlossetagen. Die Fassung entspricht der des 19. Jahrhunderts, wobei die Balustraden und Gewölbe neu geschaffen wurden, jedoch in traditioneller Handwerkskunst. Der Fußboden besteht aus Carrara Marmorplatten, auch hier kann man noch Brandspuren erkennen. Auf den Balustraden tummeln sich wieder die kleinen Engel, die die 4 Weltteile symbolisieren sollen.
Der Wiederaufbau der englischen Treppe kostete dem Freistaat Sachsens 4 Millionen Euro.
Über die Englische Treppe gelangt man in die einzelnen Museen der staatlichen Kunstsammlung.
Mittwoch, 24. März 2010

Türkenkammer, Türkische Kammer oder Türckische Cammer?

Eigentlich hat es so ein Museum mit diesem Namen gar nicht gegeben, sondern es war ursprünglich ein Sammelsurium von orientalischen Dingen mit der Bezeichnung Ungarische Kammer, da eine Vielzahl von Objekte aus dem damals osmanisch besetzten Ungarnlande kam. Erst seit 1674 gibt es ein erhaltenes vollständiges Inventar mit der Bezeichnung Türckische Cammer und auf diese Bezeichnung bezieht sich der heutige Name.
Mittwoch, 10. März 2010

Samstag, 6. März 2010

Großes Tafelzelt Kyowsky

Der sächsische Kurfürst Johann Georg III. kämpfte 1683 beim Entsatz von Wien erfolgreich auf Seiten der kaiserlichen Truppen und brachte als Kriegsbeute 2 Zelte mit nach Dresden. Leider ist davon in der Türckischen Cammer nicht allzu viel zu sehen. Eines davon befindet sich heute in Stockholm, vom anderen ist nur eine Seitenwand erhalten geblieben.
Sein Sohn, Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen kämpfte zwei Jahre als Oberkommandierender der kaiserlichen Truppen in Ungarn. Auch er war wie die Herrscher anderer Fürstenhäuser vom Glanz des Orients fasziniert. Feste wurden am sächsischen Hofe in der Mode „á la turca“ gefeiert, so 1719 vier Wochen lang die Hochzeit seines Sohnes Friedrich August mit der damaligen Kaisertochter Maria Josefa aus Wien.
Politisches, militärisches und höfisches Großereignis während seiner Regierungszeit war das Zeithainer Lager 1730, welches er ganz nach orientalischer Art arrangieren ließ und er sich selbst in der Art des Sultans für dieses Fest kleidete.
Für diese militärische Truppenschau wurden auf einer riesigen Fläche unweit von Riesa über eintausend Zelte aufgebaut, davon etwa 20 Staatszelte. Gezielt wurden in der Türkei Dinge zur Ausgestaltung angekauft und aus ganz Polen wurden osmanische Objekte heran gebracht, so auch das große Tafelzelt mit dem Namen Kyowskyzelt.
Die Herkunft des Namens ist nicht überliefert. Während der Truppenschau hat man in diesem Zelt getafelt und hochkarätige Gäste empfangen. Nach dem Zeithainer Lager geriet dies Zelt in Vergessenheit und wurde erst wieder 1927 im Lichthof des Johanneum ausgestellt. Während des 2. Weltkrieges wurde dieses Zelt mit weiteren Zelten auf der Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz ausgelagert. Nur einige Teile des 160 m² großen Zeltes sind erhalten geblieben und kamen ins Depot der staatlichen Kunstsammlungen. Der Zustand war bedauernswert; Schimmelflecken hatten sich breit gemacht und der Stoff war teilweise zerrissen.
1994 wurde in der Paramentenwerkstatt der Veltheim Stiftung im Kloster Sankt Marienberg in Helmstedt/ Hessen mit der aufwendigen Restaurierung des Zeltes begonnen. 34 Mitarbeiterinnen waren 15 Jahre damit beschäftigt, das Zelt in 13 einzelne Teile zu zerlegen, zu reinigen und fehlerhafte Stellen auszubessern. An die 140.000 Arbeitsstunden hat dies gedauert, ein einzelner Mensch hätte dafür an die 67 Arbeitsjahre benötigt. Die Kosten der Restaurierung betragen 3,6 Millionen €. Da heute nur noch das Dach und eine Seitenwand sowie 2 Stirnteile und ein Teil des Vorhofzeltes erhalten sind, mussten die Restauratoren zusätzlich einen Konstruktionsring zur Entlastung des Daches anbringen.
Bereits seit 2009 befindet sich das Zelt im Dresdner Schloss und wird ab dem 7. März 2010 nach 71 Jahren wieder zu sehen sein. Das Zelt ist 20 Meter lang, 8 Meter breit und 6 Meter hoch. Es besteht aus 2 beweglichen separaten Wänden, wobei die Innenwand um 2-3 % größer ist. Außen ist das Zelt aus grüner Leinenbaumwolle einfach gehalten. 3 Masten halten das Zelt, was ursprünglich mit 26 Seilen gespannt wurde. Das Innenzelt besteht aus roter Seide mit flächendeckenden Applikationen aus Atlas, Baumwollgewebe und vergoldetem Leder, übersät mit Halbmonden und Sternen, Arabesken und floralen Fischblasen-, Wellen- und Mäanderornamenten. Die Qualität des Zeltes ist im europäischen Kulturraum etwas ganz Besonderes und sicher auch das Highlight des Museumsbesuches.
Das Museum Türckische Cammer ist täglich außer Dienstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet und befindet sich im 2. Obergeschoss des Dresdner Residenzschlosses. Während der Öffnungszeiten finden Führungen durch das Museum statt.
Mittwoch, 24. Februar 2010

Araberhengste in der Türkischen Kammer

Die Wettiner bekamen bereits ab dem 16. Jahrhundert als diplomatische Geschenke Pferde mit kostbarem Reitzeug, ja sogar mit dazugehörigem Personal geschenkt. Die Pferde wurden nicht für die Zucht verwendet, sondern dienten der Repräsentation. Schon damals schnitzte man nach den Originalen aus Holz Nachbildungen, auf welchen man die kostbaren Reitzeuge aufbewahrte. So soll es um 1660 etwa 60 hölzerne Pferde gegeben haben, die sogar Namen nach den Originalen trugen wie z.B. Tenzer.
Bis 1945 wurden sie im Johanneum ausgestellt und gingen dann gingen dann in den Wirren des 2. Weltkrieges bis auf eine geringe Anzahl verloren.
Seit den 90- er Jahren arbeitet der Holzbildhauer Walter Hilpert in seiner Werkstatt in Dresden Schönfeld an der maßstabsgerechten Wiederherstellung der ursprünglichen Pferdekopien. Sie werden nach historischen Beschreibungen hergestellt und dem vorhandenen Reitzeug entsprechend angepasst. Für die Herstellung eines Pferdes benötigt er an die 4 Monate, wobei aus Lindenbohlen erst mal das Pferdeskelett gefertigt werden muss, dann aus Buchenholz die Beine und Beides mit vielen kleinen Holzteilen ergänzt wird bis ein fast lebendig wirkender Araberhengst entsteht. Acht Araberhengste sind so schon geschaffen worden, geplant sind 40 Stück.
Araberhengste sind weltweit verbreitet, es sind arbeitswillige, temperamentvolle Tiere, die große Distanzen zurücklegen können. Ihre edle Erscheinung zeigt sich in dem relativ kleinen Kopf mit der breiten Stirn, dem konkaven Nasenbein und den trichterartig geformten Nüstern. Diese Pferderasse wurde vor allem von der Kavallerie der Osmanen und Ungarn benutzt. Nun sind sie ab dem 7. März in der Türkischen Kammer im Residenzschloss zu Dresden zu bewundern und tragen wieder die prunkvollen orientalischen Reitzeuge.
Montag, 1. Februar 2010

Semperoper

Die sächsische Staatsoper ist ein Haus von Weltruf mit einem Ensemble von Rang und Namen. Die Dresdner Staatskapelle hat in diesem Hause ihr Domizil, eines der ältesten und traditionsreichsten Orchester der Welt mit einer über 460 jährigen Tradition. Die einstige Hofkapelle ist geprägt von bedeutenden Kapellmeistern wie Heinrich Schütz, Carl Maria von Weber, Richard Wagner, dem Dirigenten Ernst von Schuch u.v.a.
Hier wurde Operngeschichte geschrieben, hier fanden die Uraufführungen von Richard Wagners „Rienzi“, dem „fliegenden Holländer„ und „Tannenhäuser“ statt. Untrennbar ist das Haus auch mit dem Komponisten Richard Strauß verbunden, der hier neun seiner Opern erstmals auf die Bühne brachte, darunter den „Rosenkavalier“.
Die Semperoper besticht durch ihre prachtvolle Architektur. Sie wurden nach den Plänen des Architekten Gottfried Sempers erbaut, erstmals 1841, nach einem Brand anno 1869 ein zweites Mal und nach der Zerstörung Dresdens 1945 ein drittes Mal nach alten verfügbaren Originalunterlagen und Plänen originalgetreu wieder aufgebaut. Die Technik wurde der des 21. Jahrhunderts angepasst. Die Wiedereröffnung erfolgte 1985.
Sie gilt als eine der schönsten Opernhäuser Europas. Berühmt ist sie durch ihre grandiose Akustik und prachtvolle Innenausstattung.
Entdecken und erkunden Sie mittels einer Führung das Opernhaus. Sie werden durch die Vestibüle, Rundfoyers und Zuschauerraum geführt und erfahren Hintergründe zur ereignisreichen Geschichte dieses glanzvollen Hauses.

Türckische Cammer

Die Gründung dieser exotischen Sammlung geht auf die Kurfürsten von Sachsen im 16. Jahrhundert zurück, ohne dabei ein konkretes Entstehungsjahr nennen zu können. Etwa ab 1591 wird sie als eigener Bereich innerhalb der Rüstkammer erwähnt. Zeitweise trug sie den Namen Ungarische Cammer nach dem Ort der Kampfhandlungen und etwa ab 1614 erscheint in den Inventaren der Name Türckische Cammer.
Vom 16. bis 19. Jahrhundert sammelten die Kurfürsten von Sachsen osmanische Waffen, Reitzeuge, Kostüme, Zelte, Fahnen und andere orientalischen Gegenstände. Zu dieser Zeit war die Angst vor den Osmanen sowie die Faszination über den Reichtum und der Prachtentfaltung des Orients in Europa allgegenwärtig.
So kamen diplomatische Geschenke nach Dresden, gezielt wurden Ankäufe getätigt und Beutstücke aus unterschiedlichen Schlachten gegen die Osmanen in die Sammlung eingebracht. Somit entstand eine der weltweit prächtigsten und bedeutsamsten Sammlungen. Während des 2. Weltkrieges wurde die Ausstellung geschlossen und seitdem nicht mehr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Mit dem Wiederaufbau des Dresdner Residenzschlosses entstand ein völlig neues Ausstellungsprojekt. Die dunkelblau gestrichenen Wände erzeugen ein Gefühl der Raumlosigkeit, wobei die Kunstobjekte durch spezielle Beleuchtung hervorgehoben werden.
Viele Kunstwerke wurden in den letzten Jahren intensiv restauriert. Auf einer Fläche von 750 m² können die Besucher mehr als 600 Einzelobjekte bewundern. Ein Großteil der Kunstwerke wurde in Istanbuler Werkstätten reich mit Gold und Edelsteinen verziert, europäische Werkstätten, vor allem in Siebenbürgen fertigten unter osmanischen Einfluss orientalisierende Prunkgegenstände, die man für Feste und Inventionen am Hofe benutzte.
Neben Waffen, Helmen, Panzerhemden, Fahnen, Kaftanen und Blankwaffen sind die acht kunstvoll geschnitzten lebensgroßen Araberhengste Hauptattraktion. Sie wurden mit prunkvollen Reitzeugen geschmückt. Erhaltene Teile des prächtigen Staatszeltes mit einer Länge von 20 Metern und 6 Metern Höhe wurden in mühevoller Kleinarbeit restauriert und spannen sich nun wie ein zweiter Himmel über die Museumsbesucher. Die Sammlung zählt zu den umfangreichsten und größten Sammlungen ihrer Art in Deutschland.
Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr, Dienstags geschlossen
Nach vorheriger Anmeldung ist eine Führung durch die Türckische Cammer möglich.
Mittwoch, 27. Januar 2010

Typisch sächsischer Sandstein

Wenn Touristen das erste Mal nach Dresden kommen, dann hört man oft den Satz: "Dresden ist wunderschön, aber es sieht so schmutzig aus!"
Das Baumaterial aus dem die Stadt errichtet wurde ist größtenteils Sandstein, denn in der Nähe befindet sich das Elbsandsteingebirge, wo das Baumaterial abgebaut wird. Der große Vorteil in der Vergangenheit war die Elbe, die sich mitten durch das Gebirge zieht und idealerweise als Transportmittel diente. So wurden in Meißen der Dom, in Torgau das Schloss und viele repräsentative Gebäude in Berlin aus unserem Sandstein errichtet. Sogar das Hamburger und Bremer Rathaus besteht teilweise aus sächsischem Sandstein und in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen das Schloss Fredericksburg. Es ist ein gutes hartes Baumaterial, nur legt sich mit der Zeit eine dunkle Patinierung wie ein Film auf die Oberfläche und macht den Sandstein so dunkel. Grund dafür sind ausgeschwemmte Eisenoxidverbindungen. Es ist also ein Alterungsprozess und so wie wir Menschen altern, altert eben auch der Sandstein. Technisch besteht keine Notwendigkeit zur Säuberung, höchstens ästhetisch.
Montag, 25. Januar 2010

Neues Grünes Gewölbe - Kirschkern

Ein Besuchermagnet im Neuen Grünen Gewölbe zu Dresden ist der Kirschkern. Den soll um 1589 der kaiserliche Rat Christoph von Loß zu Pillnitz dem damaligen Kurfüsten von Sachsen Christian I. geschenkt haben. Damals zählte man akribisch nach und kam darauf, dass ein unbekannter Künstler unter der Lupe 185 kleine Köpfe von geistlichen und weltlichen Ständen geschnitzt haben soll. Heute hat man mit moderner Technik noch mal nachgezählt und es sollen nur 113 Köpfe sein. Trotzdem, wenn man bedenkt, dass man im 16. Jahrhundert noch kein elektrisches Licht hatte und es auch nicht so gute Lupen gab, wie die, durch die man den Kirschkern heute bewundern kann.
Was muss der Meister für gute Augen und für ruhige Hände gehabt haben!

Dynamostadion

Seit September 2009 hat Dresden ein neues Fußballstadion. Über 30.000 Fußballfans finden darin Platz. Angeblich ist es das steilste Stadion in Deutschland, sodaß man als Zuschauer von jedem Sitzplatz eine gute Sicht auf das Spielfeld hat. Die gelben Klappsitze fertigte die Firma sedasport in der slowakischen Stadt Myjava. Nicht nur die gelben Dynamositze in Dresden kommen aus der Slowakei, sondern auch die Sitzplätze für die Fußballstadien von FC Schalke 04, SC Slávia Praha, Ajax Amsterdam, MSV Duisburg und dem Eurospeedway Lausitzring.